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Das neue NORMAL


17. April 2020, Newsletter 4/2020

Guten Tag!

Der Ausnahmezustand, in den uns das Corona-Virus innerhalb kurzer Zeit versetzt hat, hält weiter an. Kontaktbeschränkungen, geschlossene Geschäfte und Schulen, Homeoffice und noch immer keine Gottesdienste. Je mehr Tage verstreichen, ohne dass sich die Einschränkungen lockern, entdecken wir zwei Tendenzen. Manches wird immer schwerer, immer anstrengender, je länger die Zeit dauert. Noch immer kein Besuch von den Enkelkindern. Wieder eine Woche ohne neuen Haarschnitt. Noch immer keine Minute externe Kinderbetreuung am Tag. Manche Belastungen addieren sich.

Gleichzeitig gibt es aber auch die zweite Tendenz: das Leben in Krisenzeiten fühlt sich immer mehr „normal“ an. Wir gewöhnen uns daran. Wir drehen uns nicht mehr um, wenn jemand eine Maske trägt – aber wir wundern uns, wenn mehrere Personen auf einem öffentlichen Platz zusammenstehen. Die meisten von uns muss man nicht mehr an das Abstandhalten erinnern, aber wir vergessen schnell mal, welcher Wochentag heute eigentlich ist. Das Leben während einer globalen Pandemie ist unser neues „normal“ geworden.
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Wir stellen fest: Auch nach einschneidenden Veränderungen, auch wenn sich äußere Bedingungen grundlegend ändern, nach Highlights und nach Tiefpunkten kommen wir irgendwann wieder in einem neuen Gefühl von Normalität an.

Das war auch nach Ostern so. Nachdem Jesus gestorben und auferstanden war, ging das normale Leben irgendwann wieder weiter. Doch das neue „normal“ war anders, davon berichten alle Texte des Neuen Testamentes. Es war ein neues Leben. Auch der Wochenspruch für die kommende Woche beschreibt es: die ersten Christinnen und Christen fühlten sich wie neu geboren. In ein neues Leben hineingeboren.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. (1 Petrus 1,3)
Das Leben nach Ostern war gekennzeichnet von einer neuen lebendigen Hoffnung, die das Leben prägte und trug. Das Beste daran: Diese lebendige Hoffnung kann auch unser Leben durchziehen und tragen und zu unserem neuen „normal“ werden!

Was ist gemeint? Die Hoffnung, dass wir schnell wieder in unser altes Leben zurückkehren werden? Die Hoffnung auf möglichst glimpfliche Folgen der Krise? Die Hoffnung auf die Widerstandskraft der Weltwirtschaft? Ein fröhlicher Optimismus?

Davon können wir nicht genug haben! Die lebendige Hoffnung ist aber mehr als ein ungetrübter Optimismus. Es ist die vertrauensvolle Hoffnung auf Gott, ungeachtet aller Umstände und Vorzeichen. Das Vertrauen, dass unser Leben in Gottes Hand ist und bleibt, ungeachtet der Stürme, die sich ringsum erheben, das erfüllt uns mit lebendiger Hoffnung.
„Ich weiß nichts von der Zukunft“, hat Augustinus gebetet. „Ich weiß nichts von der Zukunft, aber ich vertraue dir.“ Es kann auch unser Gebet werden.
Dieses Vertrauen kann unser Leben prägen und unser neues „normal“ werden.

Wir grüßen Sie herzlich von Haus zu Haus!

Ihre
Pfarrer Hanns Wolfsberger und Pfarrerin Mirjam Wolfsberger
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Neuigkeiten aus der Kirchengemeinde und der Landeskirche
  • Letzte Woche haben wir Ostern gefeiert. Ostergottesdienste in der Dreifaltigkeitskirche haben wir schmerzlich vermisst, aber Osterfreude haben wir dennoch gespürt und verschenkt!  120 Tulpen und 60 Ostereier haben wir an der Kirche bereitgestellt und hoffen sehr, vielen Menschen damit eine Freude gemacht zu haben! Vielleicht waren Sie ja auch unter den Beschenkten?
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  • An Karfreitag und Ostersonntag war außerdem die Kirche einige Zeit zum Gebet geöffnet. Wir überlegen, ob wir die Kirche auch in Zukunft immer wieder oder sogar regelmäßig öffnen sollen als Ort des Gebetes. Hätten Sie daran Interesse? Melden Sie sich gerne, das hilft uns, den Bedarf einzuschätzen.

  • Wir feiern weiterhin Videogottesdienste und laden Sie alle herzlich dazu ein! Ab sofort werden wir diese Gottesdienste als Nachbarschaftsgottesdienste mit Leinfelden, Oberaichen und Unteraichen gemeinsam feiern. D.h. dass diese Gottesdienste im Wechsel von Pfarrer Martin Weinzierl, Pfarrer Matthias Vögele und Pfarrerehepaar Wolfsberger gestaltet werden. Sie finden alle Videos wie gewohnt auf unserer Homepage musberg-evangelisch.de.

  • Auch nach den Osterferien bleiben alle Einschränkungen, die das Leben der Kirchengemeinde betreffen, vorerst so bestehen, mindestens bis zum 3. Mai. Wenn Sie über die Entwicklungen innerhalb der Landeskirche auf dem Laufenden bleiben wollen, finden Sie immer HIER aktuelle Informationen.
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Digitale Kirche
  • Das Stift Urach bietet als Einkehrhaus der Landeskirche immer mittwochs um 19.30 Uhr eine Gebetszeit aus der Kapelle an. Sie finden das Angebot HIER.

  • An vielen Orten war für die Osterferien eine Kinderbibelwoche geplant. Auch bei uns in Musberg musste im März ein geplanter Kinderbibeltag abgesagt werden. Diese Woche hat Kirche Unterwegs eine KiBiWo@Home angeboten. Die Videos sind 72h abrufbar – noch besteht also für kurze Zeit die Chance, HIER reinzuklicken!
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Bastelideen aus dem Emil-Kübler-Kinderhaus
Liebe Eltern,

wie wir Mitte der Woche erfahren haben, wird uns die Zeit zuhause noch etwas länger erhalten bleiben. Die Kinder bei Laune zu halten und zu beschäftigen ist mit zunehmender Zeit zuhause nicht immer einfach und natürlich kommen in der heutigen Zeit auch mal das Smartphone oder das Tablet zum Zeitvertreib zum Einsatz. Diese Geräte bieten allerdings mehr als nur den meist passiven Konsum von Kindersendungen oder ähnliches.

Deshalb möchte ich Ihnen heute zwei Apps vorstellen, die eine kreative Auseinandersetzung mit den neuen Medien ermöglichen. Zum einen eine App, mit der „Stop-Motion-Filme“ erstellt werden können.  Dabei entsteht aus vielen einzelnen Bildern, die nacheinander abgespielt werden, ein Film. Die Kinder konnten in der Vorweihnachtszeit schon erste Erfahrungen damit sammeln, da sie die Nikolauslegende in Form eines Stop-Motion-Films erleben konnten. Im Anschluss durften sie dann ausprobieren, wie so ein Film entsteht!
Zum anderen gibt es eine App, die gemalte Bilder der Kinder mithilfe von „Augmented Reality“ (erweiterte Realität) quasi zum Leben erweckt! Auf diese Weise finden die Kinder nicht nur einen neuen Zugang zu den Medien, sondern lernen nebenbei auch Medienkompetenz!

Wenn Sie nun neugierig geworden sind und Lust haben mit Ihrem Kind/Ihren Kindern die oben genannten Apps auszuprobieren, finden Sie HIER eine Anleitung dafür. Viel Spaß beim Ausprobieren!  

Herzliche Grüße  Isabelle Beutenmüller,
im Namen des Teams vom Evang. Emil-Kübler-Kinderhaus
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Evangelische Kirchengemeinde Musberg,
Kirchplatz 3, 70771 Leinfelden-Echterdingen
Telefon: 0711 7542728
E-Mail: Pfarramt.Musberg@elkw.de
Web: www.musberg-evangelisch.de

Presserechtlich verantwortlich: Pfarrerin Mirjam Wolfsberger, Pfarrer Hanns Wolfsberger
Redaktion: Pfarrerin Mirjam Wolfsberger

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